Nicola Luxen

Sales - Austria & Timber
HI, ICH BIN NICOLA.
Eigentlich war ich immer ein guter Schüler, aber irgendwie war das Stillsitzen nicht wirklich etwas für mich. Ich wollte etwas machen, einfach mit anpacken. Damals schweißte ich schon aus Interesse in der Werkstatt meines Opas und arbeitete handwerklich. Durch die Schnupperwochen vor 12 Jahren bin ich auf Faymonville aufmerksam geworden, es hat mir gefallen und ich habe meine Lehre als Metallbauer, bzw. meine Lehre als Hersteller von Fahrgestellen begonnen. Besonders gut gefiel mir der Wechsel zwischen Vormontage und Endmontage, da es sich um völlig unterschiedliche Arbeiten handelt. Aber auch die Arbeit in Remys Reparaturwerkstatt hat mir Spaß gemacht. Die verschiedenen Ausbilder und Kollegen von damals, mit denen ich mich auch heute noch gut verstehe, haben mich in meiner Entwicklung natürlich besonders unterstützt. Heute arbeite ich als Faymonville Verkäufer für den österreichischen Markt. Zusätzlich kümmere ich mich um den Verkauf unserer Fahrzeuge für den Holzsektor. Ganz ehrlich, ich begreife heute nicht einmal, dass ich jetzt wirklich Fahrzeuge verkaufe, statt sie zu bauen. Wie eben bereits angedeutet, war es nicht wirklich mein Ding acht Stunden lang auf meinem Stuhl zu sitzen, und heute ist das nur möglich, weil ich regelmäßig unterwegs sein kann. Es war und ist immer noch interessant, mit beiden Arbeitsweisen Erfahrungen gesammelt zu haben. Ich denke, die größte Herausforderung bei einem solchen Wechsel ist es, den Mut zu haben, etwas Neues und Anderes anzugehen. Die Lehre hat mir natürlich sehr geholfen, was das technische Verständnis des Produkts angeht. Wenn man so etwas selbst gebaut hat, hat man einfach eine ganz andere Beziehung dazu.

Meiner Meinung nach ist ein guter Verkäufer jemand, der gut zuhören kann. Es wird oft gesagt, dass ein Verkäufer besonders gut reden kann – da bin ich aber anderer Meinung. Man muss erst einmal verstehen, was der Kunde will. Eine weitere Fähigkeit ist es, eine gesunde und selbstbewusste Haltung zu haben, ohne eine Spur von Arroganz. Ein gutes technisches Verständnis ist in unserer Branche natürlich von Vorteil. Es muss dir gelingen, das Vertrauen des Kunden zu gewinnen und ihm das Gefühl zu geben, dass er in diesem Moment dein einziger Kunde ist. Da nicht immer alles rosig ist, ist es besonders wichtig, dass du lernst, ruhig zu bleiben und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Das ist auch das, was mir an meinem Beruf am meisten Spaß macht. Was mich am meisten motiviert, ist nicht nur, einem Kunden ein Fahrzeug zu verkaufen, sondern die Person zu sein, die später, wenn der Kunde wieder auf der Suche nach einem Fahrzeug ist, an Faymonville denkt und dich kontaktiert, weil du ihn überzeugt hast. Das ist wohl das Schönste. Neben dem Kunden ist es vor allem mein Team, d.h. alle anderen Verkäufer, die mich motivieren. Wir haben ein wirklich familiäres Verhältnis und es vergeht kaum ein Tag, an dem wir uns nicht zusammen kaputt lachen. Ehrlich gesagt, haben wir aber auch irgendwo alle eine kleine Schraube locker.

Im Grunde würde ich mich immer wieder für eine Lehre entscheiden - das steht außer Frage! Eine Zeit lang woanders im Maschinenbau gearbeitet zu haben, war ebenfalls eine gute Entscheidung und hat mich viel gelehrt. Was ich anders gemacht hätte, wäre wahrscheinlich, eine neue Herausforderung früher zu beginnen und sie nicht so lange schleifen zu lassen. Ich kann also nur jedem raten, einfach loszulegen und weniger auf andere zu schauen. Wenn du etwas gefunden hast, das dir schon lange im Kopf herumschwirrt, dann mach es! Informiere dich und schau, wie du dein Ziel erreichen kannst. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Es ist auch nicht das Ende der Welt, wenn etwas nicht klappt. Wichtig ist, dass du immer wieder aufstehst und weitermachst.
Wer nichts wagt, der nicht gewinnt!